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Blick nach Afrika

Welcome to Sodom - dein Smartphone ist schon hier OmU
A/Ghana 2018, 92 Min,

R: Florian Weigensamer, Christian Krönes
K: Christian Kermer

 


Mo 5.11.18, 19:30 Uhr


 


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Jahr für Jahr gelangen 250.000 Tonnen Elektroschrott aus den Industrienationen nach Accra, der Hauptstadt von Ghana und landen dort auf eine der größten Müllhalden für Elektroschrott, Agbogbloshie. Viele der dort wohnenden Erwachsenen, aber auch Jugendliche und Kinder verdienen ihren Lebensunterhalt damit die ausgedienten Smartphones, Drucker, Computer, Laptops und vieles mehr auszuschlachten, zu zerkleinern, einzuschmelzen, zu verbrennen und riskieren dadurch täglich ihre Gesundheit. Die Luft stinkt unerträglich in Sodom, so nennen sie Ihren Ort.
Florian Weigensamer und Christian Krönes beobachten den Alltag der Bewohner Sodoms und zeigen uns mit eindrucksvollen Bildern welche Auswirkungen unsere Wegwerfgesellschaft in anderen Teilen dieser Erde hat. Und es gibt täglich mehr Elektroschrott, da nur noch Quantität und nicht Qualität zählt und die Produkte immer schneller auf dem Müll landen. Alles muß ja neuer – schöner – besser sein und die Wirtschaft muß ja wachsen...

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Blick nach Afrika

Das Kongo Tribunal OmU
D/CH 2017, 100 Min,

B+ R: Milo Rau
K: Thomas Schneider

Am Montag den 8.10.mit Gästen und anschl. Diskussion

Fr 5.10.18, 22:00 Uhr
Mo 8.10.18, 19:30 Uhr

 


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Mit „Das Kongo Tribunal“ untersucht Milo Rau die Gründe und Hintergründe für den seit bald 20 Jahren andauernden Krieg im Gebiet der Großen Seen. Er inszeniert im Mai 2015 ein Tribunal im Ostkongo und im Juni 2015 in Berlin und lässt uns damit auf das Bild der neokolonialen Weltordnung blicken.
Ausgelöst vom ruandischen Genozid 1994, hat der aufgrund der direkten oder indirekten Verwicklung aller Großmächte unserer Zeit auch als „Dritter Weltkrieg“ bezeichnete Kongo-Krieg bereits bis zu 6 Millionen Tote gefordert. Längst geht es nicht mehr um ethnische Gegensätze, sondern vor allem um die Kontrolle und Verteilung der Bodenschätze in Zeiten der Globalisierung.
Der Kongo zählt zwar zu den ärmsten Länder der Welt, verfügt aber mit über die größten Vorkommen an Bodenschätzen wie Gold, Coltan... Wer profitiert daran?

Als Gast begrüßen wir Francois, der uns die Sicht eines Kongolesen auf die Ereignisse der letzen Jahrzehnte verleiht und mit uns nach dem Film über die Rolle der globalen Konzerne in dem Krieg diskutiert.In Kooperation mit attac Berlin

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Europavisionen

Element of crime OmU
Dänemark 1984, 104 Min, 35mm,

R,: Lars von Trier

mit Michael Elphick, Me Me Lei, Esmond Knight, Jerold Wells,Preben Lerdorff Rye,Astrid Henning-Jensen u.a.

 


Fr 12.10.18, 20:00 Uhr
Sa 13.10.18,
22:00 Uhr

 


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In gelbstichigen, düsteren Bildern begeben wir uns mit dem Kriminalbeamten Fischer in dessen Erinnerung der Vorkommnisse im Deutschland des Nachkriegseuropas. Ein Serienmörder tötet junge Mädchen und Fischer versucht ihm mit der Methode seines Vorgängers Osborne auf die Spur zu kommen. „The Element of Crime" heißt das Buch, in dem Osborne einen neuen kriminalistischen Ansatz entwickelt: Fischer besucht die Orte des Verbrechens, schläft in denselben Hotels, um sich in die Psyche des Mörders hineinziehen zu lassen.
Lars von Trier und sein Kameramann lassen Europa in monochromen Bildern und überfluteten Landschaften erscheinen. Die surreale Szenerie spiegelt den kranken Geisteszustand ihrer Protagonisten wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

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Europavisionen

Epidemic OmU
Dk 1987, 106 Min, 35mm,

R: Lars von Trier, mit Lars von Trier, Udo Kier u.a.



Fr 12.10.18, 22:00 Uhr
Sa 13.10.18, 20:00 Uhr

 


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Zwei Filmemacher (gespielt von Lars von Trier und seinem Drehbuchautor Niels Vørsel) haben die einzige Version ihres Drehbuchentwurfs verloren. Nun versuchen sie eine neue Geschichte zu entwickeln. Es soll um Europa gehen, eine Epidemie, die den Kontinent in eine dystopische Landschaft verwandelt und einen Arzt, der entgegen der Anweisungen sein Krankenhaus verlässt, um den Menschen auf dem Land zu helfen.
Der Film erzählt die im Drehbuch beschriebenen Vorkommnisse parallel zu der Geschichte der beiden Autoren. Der Film wirkt stilistisch wie eine Mischung aus dem strengen Formalismus von „The Element of Crime" und „Europa" sowie der späteren Dogma-Filme. Je weiter das Schreiben der Geschichte voranschreitet, desto mehr scheint die Fiktion auf die
Realität überzugreifen.

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Europavisionen

Europa
Dk/Sk/Dk 1990, 112 Min,

R: Lars von Trier

mit Barbara Sukowa, Jean-Marc Barr u.a.

 

 

 


So 14.10.18, 20:30 Uhr
Mo 15.10.18, 20:30 Uhr

 


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„Wenn du innerlich bis zehn gezählt hast, wirst du in Europa sein".
Der Voice-Over des Films führt uns ins Deutschland der Nachkriegszeit. Ein junger Amerikaner ist nach Europa gereist, um beim Wiederaufbau zu helfen. Durch eine Vermittlung seines Onkels wird er Schaffner beim Bahnunternehmen „Zentropa" (benannt nach von Triers Produktionsfirma).
In kontraststarkem Schwarz-weiß, das von Farbsequenzen durchzogen ist und Tricktechniken aus der Frühzeit des Kinos in die 90er-Jahre transportiert, erzählt der Film von den Machenschaften einer fanatischen Organisation von Nationalsozialisten, die durch Terroranschläge ihre alte Macht zurückerlangen wollen und den Neuankömmling in ein Netz von Verschwörungen verwickeln.

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Kinderkino

Konrad in der Konservenbüchse
BRD 1983, 35mm, 80 Min, ab 6 Jahre

R: Claudia Schröder



Sa 20.9.18,
15:00 Uhr
So 21.9.18, 15:00 Uhr

 


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Als sie ein kleines Wesen aus der Konservenbüchse mit „liebe Mutter“ anredet und sich als siebenjähriger Junge entpuppt, gerät Frau Bartolotti aus der Fassung. Schließlich war es auch nur ein dummer Computerfehler in der Fabrik für Instant-Kinder, der Konrad, ein ausgesprochen wohlerzogenes Elite-Kind, an die unkonventionelle und lebenslustige Frau Bartolotti liefern ließ.
Trotz ihrer Gegensätzlichkeit lernen sich die beiden lieben, und als eines Tages die Fabrik das irrtümlich gelieferte „Produkt“ wieder abholen will, möchte Konrad nicht mehr weg.
Eine raffinierte Rettungsaktion wird gestartet...

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Berliner Schule
Transit
D 2017, 101 Min, nach dem Roman von Anna Seghers

R+B: Christian Petzold
K: Hans Fromm, S: Bettina Böhler

mit: Franz Rogowski, Paula Beer, Godehard Giese, Lilien Batman, Maryam Zaree, Barbara Auer, Matthias Brandt, Sebastian Hülk, Emilie de Preissact


 

 

 

Do 18.10.18, 20:30 Uhr
Fr 19.10.18, 19:30 Uhr
Sa 20.10.18, 21:30 Uhr
So 21.10.18, 19:00 Uhr

 

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Die deutschen Truppen stehen vor Paris. Georg, deutscher Flüchtling, entkommt im letzten Moment nach Marseille. Im Gepäck hat er die Hinterlassenschaft des Schriftstellers Weidel, der sich aus Angst vor seinen Verfolgern das Leben genommen hat: Ein Manuskript, Briefe, die Zusicherung eines Visums durch die mexikanische Botschaft. In Marseille darf nur bleiben, wer beweisen kann, dass er gehen wird. Visa für die möglichen Aufnahmeländer werden gebraucht, Transitvisa, die raren Tickets für die Schiffspassage. Georg erinnert sich der Papiere Weidels und nimmt dessen Identität an. Er taucht ein in die ungefähre Existenz des Transits. Flüchtlingsgespräche in den Korridoren des kleinen Hotels, der Konsulate, in den Cafés und Bars am Hafen. Er freundet sich mit Driss an, dem Sohn seines auf der Flucht gestorbenen Genossen Heinz. Wozu weiterreisen? Lässt sich anderswo ein neues Leben beginnen? Alles verändert sich, als Georg die geheimnisvolle Marie trifft und sich in sie verliebt. Ist es Hingabe oder Berechnung, die sie ihr Leben vor der Weiterreise mit dem Arzt Richard teilen lässt, während sie gleichzeitig auf der Suche nach ihrem Mann ist? Der, so erzählt man, sei in Marseille aufgetaucht, in Besitz eines mexikanischen Visums für sich und seine Frau.

Christian Petzold versetzt die Handlung von Anna Seghers‘ Roman “Transit” von 1944, die während des Zweiten Weltkriegs spielt, in die Gegenwart. Mit der experimentellen Zeitverschiebung gelingt ihm ein zeitloser und universeller Film über Flucht und Verfolgung.

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Berliner Schule
GESPENSTER
D 2004, 85 Min,

R: Christian Petzold

D: Julia Hummer, Sabine Timoteo, Marianne Basler, Aurelien Recoing, Benno Fürmann, Peter Kurth


Sa 20.10.18, 19:30 Uhr
So 21.10.18, 21:00 Uhr
Mo 29.10.18, 20:30 Uhr

 

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Nina und Toni begegnen sich zum ersten Mal im Berliner Tiergarten. Die eine ist Teil einer Putzkolonne, eine den Rasen säubernde Ein-Euro-Hilfskraft, die andere verwickelt in eine Schlägerei mit zwei Männern. Wer die beiden sind und woher sie kommen, erfahren wir nie – offensichtlich ist nur die gegenseitige Anziehung. Von nun an ziehen die beiden ungleichen Freundinnen gemeinsam durch die Gegend, trinken Kaffee, klauen Klamotten, bewerben sich bei einem Casting, treffen auf eine Französin, die in Nina ihre verlorene Tochter wiederzuerkennen glaubt...

“Als Teil von Petzolds GESPENSTER-Trilogie gelingt diesem Film eine faszinierende Synthese aus kühlem Realismus und kühner Spekulation über die rätselhafte Identität der beiden jungen Frauen, die sich mit traumwandlerischer Sicherheit durch den Film bewegen. Die junge Sabine Timoteo gibt die spröde Toni, und das von Petzold entdeckte Ausnahmetalent Julia Hummer, welches die Schauspielerei nach wenigen Filmen der Musik wegen wieder an den Nagel hängte, brilliert in ihrer wohl besten Leinwandrolle: eine irrlichternde Randexistenz, die mit ihrer hypnotischen Präsenz alleine den Kinobesuch lohnt.“

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Berliner Schule
Yella
D 2006/07, 89 Min, 35mm,

R: Christian Petzold

mit Nina Hoss, Devid Striesow, Hinnerk Schönemann, Burghart Klaussner, Barbara Auer, Christian Redl, Selin Barbara Petzold, Wanja Mues, Michael Wittenborn, Martin Brambach


Fr 19.10.18, 21:30 Uhr
Mo 22.10.18, 20:30 Uhr

 

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Yella Fichte will weg, endlich die Tristesse und Enge der ostdeutschen Provinz sowie ihre gescheiterte Ehe hinter sich lassen. Raus aus Wittenberge, um jenseits der Elbe, in Hannover, ein neues, besseres Leben zu beginnen. Auf dem Weg zum Bahnhof wartet Ben, ihr Mann, der Bankrotteur, mit dem sie nicht mehr zusammen ist. Widerwillig steigt sie in sein Auto ein. Doch er fährt sie nicht zum Bahnhof, sondern steuert den Wagen von der Elbebrücke in die Tiefe. Das Auto versinkt in den Fluten. Yella erwacht am Flussufer. Kurz darauf sitzt sie klitschnass im Zug nach Hannover. Dort begegnet sie in der Hotel-Lobby Philipp, einem halbseidenen Manager. Und wird von ihm gefragt, ob sie für ihn arbeiten wolle, er könne eine Hilfskraft gut gebrauchen, die sich in Buchhaltung und Zahlen auskenne.. Yella sagt zu, taucht ein in die Welt des Risikokapitals, wird Philipps Assistentin – und er der Mann an ihrer Seite, aufmerksam, unsentimental, mit einem (gemeinsamen) Ziel vor Augen. Doch dann taucht plötzlich Ben im Hotel auf. Ist er also doch nicht tot? Und sie selbst? Wie kam sie überhaupt aus dem untergegangenen Auto ans Ufer?
Wo endet die Realität, wo beginnt der Traum? Nichts hat Bestand, nichts ist verlässlich. Ein grossartiger, mit formaler Strenge und viel Gespür für Rhythmus inszenierter Film nicht nur über die Mechanismen des Geldmarktes, sondern vor allem auch darüber, was die Krise – YELLA ist vor dem Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise entstanden – mit den Menschen macht. Für ihre Titelrolle wurde Nina Hoss an der Berlinale 2007 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

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Ein griechischer Abend
Rembetiko OmU
GR 1983, 120 Min, 35mm,

R: Costas Ferris

mit Sotiria Leonardou, Nikos Kalogeropoulos Nikos Dimitratos, Giorgos Zorbas, Michalis Maniatis, Themis Bazaka

Am Freitag mit live Rebetiko-Musik mit der Band "Suchi Lachi"




Fr 26.10.18, 19:30 Uhr
So 28.10.18, 20:30 Uhr

 

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Der auf der Berlinale 1984 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnete Film REMBETIKO basiert auf der Lebensgeschichte der Rembetiko-Sängerin Marika Ninou, vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse in ihrer Lebenszeit. Verschiedene Stationen der griechischen Geschichte wie Vertreibung, Diktatur, Besatzung und Bürgerkrieg werden durchwandert. Zugleich wird von den Wurzeln des Rembetiko erzählt, einem Volksmusikstil, der anfangs nur von den Rembetes gespielt wurde, den 1922 aus Kleinasien Geflüchteten, die in den Slums von Piräus hausten. Dieser etablierte sich zunächst nur im subkulturellen Umfeld der Kaffeehäuser und entwickelte sich später zu einer der populärsten Musikformen Griechenlands. Es ist eine Musik voller Klage und poetischen Aufbegehrens.
Marika Ninou wurde 1919 in Smyrna (heute Izmir) geboren und 1956 in Athen ermordet.

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Nach dem Film gibt’s live Rebetiko-Musik mit der Band "Suchi Lachi".
Suchi Lachi ist eine in Berlin gegründete Band, die Rembetiko spielt. Das Rembetiko entstand zu Beginn des letzten Jahrhunderts innerhalb der städtischen Arbeiterklasse Griechenlands und galt als die Musik der Unterwelt. In den Rembetiko-Liedern entfalten sich Bräuche, Traditionen, alltägliche Geschichten von damals. Es handelt sich um die Liebe, das Leiden, den Drogen- und Alkoholkonsum, das Leben, den Tod…
Der Name der Band ist ein Wortspiel aus dem Titel des bekanntes Rembetiko Liedes „Sou ’hei lahei“ von Giorgos Batis und bedeuet „Ist es dir passiert?“

In Zusammenarbeit mit dem Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin.

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Neues italienisches Kino
Glücklich wie Lazzaro OmU
I/CH/F/D 2018, 128 Min,

R: Alice Rohrwacher
K: Hélène Louvart

mit Adriano Tardiolo, Agnese Graziani, Alba Rohrwacher, Luca Chikovani, Tommaso Ragno, Sergi Lopez und Nicoletta Braschi

 

Fr 2.11.18, 19:30 Uhr
Sa 3.11.18, 21:30 Uhr
So 4.11.18, 21:00 Uhr
Di 6.11.18, 20:00 Uhr



 

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"Glücklich wie Lazzaro ist kaum ein Mensch, weshalb viele den herzensguten jungen Mann zuweilen für etwas einfältig halten. Der adelige Tancredi wiederum hat eine sehr wilde Vorstellungskraft. Beide leben sie dem Land in einem malerischen Dorf, in dem die Zigaretten-Königin mit harter Hand über die Landarbeiter herrscht.Eines Tages nimmt das Abenteuer der zwei jungen Männer ihren Lauf, als Tancredi Lazzaro bittet, ihm bei der eigenen Entführung zu helfen. Die daraus entstehende Freundschaft überwindet Zeit und Raum und lässt Lazzaro sich schließlich nicht nur auf die Suche nach Tancredi begeben, sondern ihn auch das erste mal in die Großstadt und damit in die moderne Welt reisen, die ihm bisher am Rande der Gesellschaft verborgen geblieben war."

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Neues italienisches Kino
Dogman OmU
I/F 2018, 102 Min,

R: Matteo Garrone

mit Marcello Fonte, Edoardo Pesce, Nuncia Schiano, Adamo Dionisi, Francesco Acquarolii, Alida Baldari Calabria

Fr 2.11.18, 22:00 Uhr
Sa 3.11.18, 19:30 Uhr
So 4.11.18, 19:00 Uhr

 



 

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"Irgendwo in einer verfallenen italienischen Küstenstadt, wo das Gesetz des Stärkeren gilt, lebt der sanftmütige Hundefriseur Marcello. Mit seinem Salon verdient der schmächtige Mann den bescheidenen Unterhalt für sich und seine kleine Tochter Alida, die er über alles liebt. Der ganze Ort wird allerdings von dem ehemaligen Boxer Simoncino tyrannisiert. Nach und nach drängt sich der soeben aus dem Gefängnis entlassene Mafioso auch in Marcellos Leben und bedroht dessen Existenz. Fest entschlossen, seine Würde zurückzugewinnen, schmiedet Marcello einen furchtbaren Racheplan.
DOGMAN ist eine düstere Parabel über die desolate Lage im heutigen Italien. Regisseur Matteo Garrone (GOMORRHA) erzählt die universelle Geschichte von einem guten Mann, der dem Bösen verfällt, zugleich fesselnd und sehr berührend vor einer faszinierenden süditalienischen Landschaft. In der Hauptrolle ein herausragender Marcello Fonte, der für diese Rolle beim Filmfestival in Cannes als bester Darsteller ausgezeichnet wurde."

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Zum Tag der Einheit
Seestück
D 2018, 135 Min,

ein Film von Volker Koepp

 

 

 



So 30.9.18, 19:00 Uhr
Mi 3.10.18, 20:00 Uhr

 

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"Mit SEESTÜCK schließt Volker Koepp einen filmischen Zyklus ab, den er mit "Berlin-Stettin" (2010) begann. SEESTÜCK – ein Film über die Ostsee, über das Leben am Meer und mit dem Meer – schließt den Reigen nun ab. Wie in den Filmen zuvor spiegeln sich hier die Bögen der Historie in den privaten Lebensläufen der Gegenwart. Auch für die kleine Ostsee gilt: Landschaftsbild ist Weltbild."

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