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Das Haus am Meer OmU
Frankreich 2017, 107 Min,

R: Robert Guédiguian

mit Ariane Ascaride, Jean-Pierre Darroussin, Gérard Meylan, Jaques Boudet, Anaïs Demoustier u.a.

Fr 14.6.19, 20:30 Uhr
Sa 15.6.19, 20:30 Uhr
So 16.6.19, 20:30 Uhr
Mo 17.6.19, 20:30 Uhr

 


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Als ihr Vater schwer erkrankt, kehren Angèle, eine berühmte Theaterschauspielerin und Joseph, ein idealistischer Gewerkschaftler in den kleinen Küstenort nahe Marseilles zurück, in dem sie aufgewachsen sind und in dem ihr Bruder Armand seit Jahren die Stellung im kleinen Restaurant der Familie hält. Zusammen müssen sie entscheiden wie es mit dem Haus, dem Restaurant und ihrem Vater weiter gehen soll. Am Ort ihrer Kindheit und Jugend werden die drei Geschwister mit glücklichen und traurigen Erinnerungen konfrontiert, die sie wieder zueinander finden lassen.
Es gelingt Robert Guédiguian und seinen wunderbaren Schauspielern mühelos, in einer einfachen Geschichte jene großen Probleme zu verhandeln, die nicht nur die französische Gesellschaft gegenwärtig umtreiben, sondern ganz Europa: Generationenkonflikte, zerstreute Familien, Klassenunterschiede, Flüchtlingselend – und die alles entscheidende Frage danach, wie wir leben wollen?

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Premiere
Tonnentaucher OmU
2018, 46 Min,

Dokumentarfilm von Laura Lazzarin, Kerstin Palme, Martin Kleinmichel

In Anwesenheit des Filmteams


Sa 22.6.19, 18:00 Uhr

 


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Tonnentaucher ist ein kreativer filmischer Ausflug in die häuslichen Abfalltonnen in
Deutschland, Frankreich und Italien. Viele unterschiedliche Menschen, vom Berliner Dachgärtner bis zum italienischen Garbology- Professor, stellen ihre Sicht auf ein Phänomen vor, das uns jeden Tag begleitet. Es geht um unterschiedliche Entsorgungskonzepte und darum, wie Müll überhaupt erst entsteht. Welchen Stellenwert hat Müll in unseren Konsumgesellschaften? Wie funktioniert Recycling? Wie nachhaltig ist Wiederverwertung wirklich? Aber wo kommt der Müll eigentlich her, bevor er an den Stadtrand gefahren und dort entsorgt wird?
Antworten auf diese Fragen sucht der Film in Bologna, Italien, wo Pierluigi Musaro
als “Garbology-Professor” an der Universität lehrt. Vom Wegwerfzeitalter in die Epoche des Mülls - für Musaro ist Müll ein folgerichtiges Ergebnis des kapitalistischen Systems.

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Der Sommer mit Mama OmU
Brasilien 2015, 110 Min,

R+B: Anna Muylaert

D: Regina Casa, Camilla Mardila, Michel Joelsas,Karine Teles, Lourenco Mutarelli



So 14.7.19, 20:30 Uhr
Mo 15.7.19, 20:30 Uhr

 


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Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Val als Haushälterin bei einer wohlhabenden Familie in São Paulo. Pflichtbewusst und mit Hingabe kümmert sie sich um alles und erträgt so manches. Für den 17-jährigen Sohn Fabinho ist sie wie eine zweite Mutter. Eines Tages kommt ihre eigene Tochter Jéssica, die sie als kleines Mädchen bei einer Freundin zurückgelassen hat, zu ihr, um die Aufnahmeprüfung an der Universität zu machen. Und damit gerät nicht nur Vals Weltbild, sondern auch das strenge Machtgefüge im Haus ins Wanken. Denn Jéssica ist nicht bereit, sich den starren Standesregeln unterzuordnen und mischt den Haushalt auf.
In DER SOMMER MIT MAMÃ erzählt die Regisseurin Anna Muylaert subtil und dabei sehr amüsant vom gesellschaftlichen Wandel, den Brasilien seit gut einem Jahrzehnt erlebt. Camila Márdila als Jéssica verkörpert herrlich selbstbewusst und frech eine jener jungen Frauen, die ihr Recht auf Teilhabe einfordern. Die Seele des Films aber ist Brasiliens Filmstar Regina Casé als Haushälterin Val, die sich mit Witz, Charme und ihrer übersprudelnden Energie in die Herzen des Publikums spielt. Für ihre Rolle als Val wurde Casé in Sundance als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Auf der diesjährigen Berlinale gewann DER SOMMER MIT MAMÃ den Panorama Publikumspreis.

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High Life OmU
D/USA/F 2018, 110 Min,

R: Claire Denis
K: Yorick Le Saux, Tomasz Naumiuk

mit: Robert Pattinson, Juliette Binoche, André Benjamin, Mia Goth, Lars Eidinger

 


Do 27.6.19, 20:30 Uhr
Fr 28.6.19, 20:30 Uhr
Sa 29.6.19, 20:30 Uhr
So 30.6.19, 20:30 Uhr
Mo 1.7.19, 20:30 Uhr

 


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In den Tiefen des Weltalls. Jenseits unseres Sonnensystems. Monte und seine Tochter Willow leben zusammen an Bord eines Raumschiffs. Sie sind die einzigen Überlebenden einer Crew aus verurteilten Schwerverbrechern, die sich mit dieser Mission ohne Rückkehr von ihren Strafen freikauften und an Bord mit Experimenten der wahnsinnigen Reproduktionswissenschaftlerin Dibs gequält wurden. In völliger Isolation
nähern sich Vater und Tochter ihrem letzten und unausweichlichen Ziel – dem Schwarzen Loch, dem Ende von Zeit und Raum.

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Die rote Linie Widerstand im Hambacher Forst
D 2019, 115 Min,

R+B: Karin de Miguel Wessendorf

 

 


Fr 5.7.19, 20:30 Uhr
Sa 6.7.19, 20:30 Uhr
So 7.7.19, 20:30 Uhr
Mo 8.7.19, 20:30 Uhr
Mo 22.7.19, 20:30 Uhr

 


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DIE ROTE LINIE erzählt den Protest gegen die Vernichtung des Hambacher Forstes und den Widerstand gegen den Braunkohleabbau aus Sicht verschiedener Gruppen, die sich erst alleine, dann gemeinsam gegen den Energieriesen RWE stellen. Eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte unabdingbar mit den global relevanten Themen Klimawandel, Energiepolitik und ziviler Protestbewegung verknüpft. Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol des Widerstandes gegen die bisherige Energiepolitik geworden. Die Auseinandersetzungen um die Räumung des Waldes im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend die Diskussion um einen früheren Braunkohleausstieg für viele Menschen ist.

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Kino Loop Kabarett

Shortfilm Screening OmU
diverse Kurzfilme 2019, anschliessendes Filmgespräch,

Mi 17.7.19, 21:00 Uhr

 


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Kurzfilmscreening der Filme aus dem 48h-Kurzfilmproject von Kino Loop Kabarett.

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NUESTRO TIEMPO OmU
Mexiko/F/D/Dk/S 2018, 175 Min,

R+B: Carlos Reygadas
K: Diego Garcia

mit: Carlos Reygadas, Natalia López, Phil Burgers, Yago Martinez, Eleazar Reygadas, Rut Reygadas u. v. a.,

 


Do 25.7.19, 20:30 Uhr
Fr 26.7.19, 20:30 Uhr
Sa 27.7.19, 20:30 Uhr
So 28.7.19, 20:30 Uhr
Mo 29.7.19, 20:30 Uhr

 


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Juan ist Farmbesitzer und als Schriftsteller hoch angesehen. Gemeinsam mit seiner Frau Ester führt er ein glückliches Familienleben mit zwei Kindern auf einem großen Anwesen im Norden Mexikos. Ester und Juan haben seit längerem eine offene Beziehung verabredet. Als Ester auf einer Party dem gemeinsamen Freund Phil Avancen macht, ermutigt Juan sie, ihrem Begehren zu folgen. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist seine immer größer werdende Eifersucht. Es beginnt eine Spirale von Zweifeln und unterdrückten Leidenschaften. Juan muss sich seine Schwächen eingestehen und beginnt eine schmerzhafte Arbeit am eitlen Selbstbild des gehörnten Ehemanns…
Regisseur Carlos Reygadas (STELLET LICHT, JAPÓN, BATTLE IN HEAVEN), der zusammen mit seiner Ehefrau Natalia López in die Rolle des Ehepaars Ester und Juan schlüpft, untersucht in seinem neuen Spielfilm die Grenzen einer romantischen Zweierbeziehung. Eingefangen in den großartig komponierten Breitwandbildern des innovativen Kameramanns Diego Garcia, findet der Film einen faszinierenden Erzählton zwischen schonungsloser Autofiktion und mythischen Naturbildern.

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Guardians of the Earth OmU
A/D 2017, 86 Min,

Dokumentarfilm von Filip Antoni Malinowski

Mit Gästen und anschl. Diskussion

 


Fr 12.7.19, 20:30 Uhr

 


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1,5°C. Mehr Erderwärmung soll und darf es nicht geben. Das beteuern die Aktivist*innen von Fridays for Future, Ende Gelände und Extinction Rebellion ebenso wie die Abgeordneten von Grünen, SPD und sogar CDU.
Innerhalb all der Differenzen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen und politischen
Akteuren in puncto Klimapolitik bildet die beim COP 21 in Paris von 196 Ländern
unterzeichnete Absicht die Erderwärmung auf 1,5° C zu beschränken, den gemeinsamen
Nenner, auf den sich fast alle einigen können.
Die Ideen, was es bedeutet und benötigt, um dieses Ziel zu erreichen, gehen stark
auseinander, ebenso wie die Einschätzungen bezüglich der Realisierbarkeit dessen. Doch
woher kommen diese 1,5°C und was hat es mit dem Pariser Klimaabkommen generell so
auf sich? Wie entstand das globale Abkommen auf dem bis heute die meisten Hoffnungen
für die Lösung der Klimakrise liegen?
Der Dokumentarfilm "Guardians of the Earth" wirft einen Blick hinter die Kulissen des
Pariser Klimaabkommens und dessen Entstehung. Er liefert interessante Einblicke in
politische Verhandlungen, globale Klimapolitik und die tragischen Folgen der Klimakrise,
die bereits jetzt Millionen Menschen weltweit betreffen.Willkommen auf dem Klimagipfel zur Rettung der Erde: In nur elf Tagen sollen sich 20.000 Vertreter aus 195 Ländern in Paris auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Ein Vertrag, der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird - ein Pakt, der entscheidet, ob unsere Spezies überhaupt noch eine Zukunft hat. Regisseur Filip Antoni Malinowski dreht für seinen Dokumentarfilm exklusiv hinter den Kulissen. Dieser einzigartige Einblick ist hochemotional und ein Zeugnis heftigster Interessenkonflikte: Reich gegen Arm, Opfer gegen Profiteure des Klimawandels. Christiana Figueres, Generalsekretärin der UNKlimarahmenkonvention, stehen Tränen in den Augen angesichts der Kaltherzigkeit, mit der so viele über den Klimawandel sprechen. Und über allem schwebt bereits bedrohlich der Off-Kommentar des späteren US-Präsidenten Donald Trump: Ein globales Klimaabkommen? – »One of the dumbest things I've ever seen«.

In Zusammenarbeit mit Extinction Rebellion (XR).

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NICO, 1988 engl. Original m.dt.U.
I/B 2017, 93 Min,

von Susanna Nicchiarelli,

mit Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca, Sandor Funtek u.a.

 

 


Fr 19.7.19, 20:30 Uhr
Sa 20.7.19, 20:30 Uhr

 


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NICO, 1988 ist ein Roadmovie über die letzten Lebensjahre von Christa Päffgen – bekannt unter ihrem Künstlernamen Nico, erstes deutsches Supermodel, einstige Muse von Andy Warhol und Sängerin der Gruppe „The Velvet Underground“. Der Film erzählt von ihren letzten Auftritten in den achtziger Jahren und spielt in Paris, Prag, Nürnberg, Manchester, auf dem polnischen Land und an der römischen Küste.
Die „Priesterin der Finsternis“, wie man sie nannte, fand nach ihren allseits bekannten Exzessen mit ihrer Solokarriere wieder zu sich und baute eine neue Beziehung zu ihrem Sohn, den sie mit Schauspieler Alain Delon hatte, auf. NICO, 1988 ist die Geschichte der Wiedergeburt einer Künstlerin, Mutter und Frau, die einst eine Ikone ihrer Generation war.
Regisseurin Susanne Nicchiarelli taucht tief ein in das Leben einer tragischen, aber
bemerkenswerten Frau, die von der dänischen Schauspielerin und Sängerin Trine Dyrholm (DIE KOMMUNE, DAS FEST), kompromisslos dargestellt wird. Alle Songs im Film werden von Trine Dyrholm selbst gesungen. Ein mitreißender Soundtrack und die elektrisierende Kamera machen diesen Film zu einem intensiven Road-Trip auch für alle, die nie etwas von „Nico“ oder von „Velvet Underground“ gehört haben.

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Gegen den Strom OmU
Island/F 2018, 101 Min,

R: Benedikt Erlingsson
K: Bergsteinn Björgúlfsson

D: Halldóra Geirharosdóttir, Jóhann Sigurdarson, Jörundur Ragnarsson, Juan Camillo Roman Estrada

 

 


Sa 13.7.19, 20:30 Uhr


 


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Halla ist scheinbar eine gutherzige Frau, die abgesehen von ihrem Beruf als Chorleiterin zumeist für sich bleibt, doch die 50-Jährige führt ein Doppelleben: In ihrer Freizeit engagiert sie sich unter dem Decknamen „The Woman of the Mountain“ als Umweltaktivistin und hat insbesondere der Schwerindustrie in Island den Krieg erklärt. Mit Vandalismus und schließlich sogar Industriesabotage bekämpft sie die Aluminiumhersteller in ihrem Land und kann so tatsächlich die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem großen Investor zum Erliegen bringen. Doch dann wird ihr fast schon vergessener Adoptionsantrag bewilligt. Parallel dazu plant Halla noch eine letzte Aktion, um ihre Heimat zu retten ....

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Cafe Rebeldia
Mexico 2000-2008, 75 Min,

Dokumentarfilm von Jan Braunholz K+B: Jan Braunholz, S: Mario Moralles

In Anwesenheit des Filmemachers

 


Mo 10.6.19, 16:00 Uhr

 


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Der Film "Cafe Rebeldia" beschreibt die Anfänge des zapatistischen Kaffeevertriebs anhand der Geschichte der zapatistischen Kaffeekooperativen Mut Vitz (Berg der Vögel) und Yachil Xojoval Chulchan (Neues Licht des Himmels) in Chiapas sowie den Widerstand gegen das Nestlé Robustakaffee-Anbauprojekt in der Region Tezonapa/Veracruz. Hinzu kommen Eindrücke von der Marcha Zapatista, der Landarbeiterbewegung El Barzon/Via Campesina und den zapatistischen Encuentros im Caracol II Oventik/Chiapas/México.

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Blick nach Afrika

Thank You For The Rain OmU
UK/N 2017, 87 Min, R: Julia Dahr, B: Julia Dahr, Hugh Hartford, K: Julie Lunde Lillesæter, S: Adam Thomas, M: Chris White

Am 10.6. begrüßen wir den Journalisten Hans Wetzels

 


Mo 10.6.19, 19:30 Uhr
So 21.7.19, 20:30 Uhr

 


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Der kenianische Landwirt Kisilu Musya hat in den vergangenen fünf Jahren ein Video-Tagebuch geführt. Er dokumentiert die Folgen des extremen Wetters auf das Leben seiner Familie und sein Heimatdorf. Überschwemmungen, Dürreperioden und Unwetter lassen vielen Männern keine Wahl, als ihr Familien zurück zu lassen, um woanders Arbeit zu suchen. Überzeugt, dass man die Auswirkungen der globalen Erwärmung noch aufhalten kann, folgen wir seiner Entwicklung von Vater und Ehemann zum engagierten Redner innerhalb seiner Gemeinde hin zu einem Aktivisten auf globaler Bühne. Gemeinsam mit der norwegischen Filmemacherin Julia Dahr berichtet er den Delegierten des Weltklimagipfels in Paris aus erster Hand von den erschütternden Konsequenzen für seine Heimat und befindet sich plötzlich auf der größten politischen Reise seines Lebens…
Ein emotionaler, bewegender und aufklärerischer Film über den Klimawandel und die fatalen Folgen. „Thank You For The Rain“ befasst sich mit einer Reihe von wichtigen Fragen – es geht um Klimagerechtigkeit, Urbanisierung, Gleichstellung der Geschlechter, Bildung, Zugang zu Wasser, Klimaflüchtlinge und Anpassung. Julia Dahr, die intensiv mit Kisilu Musya zusammengearbeitet hat, nennt ihren Film „eine Geschichte der Hoffnung“.

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In Zusammenarbeit mit Attac Berlin.
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