TOD IN HOLLYWOOD
USA 1956 , s/w 123 Minuten
R: Tony Richardson

 

D: Robert Morse, John Gielgud, Rod Steiger, Liberace, James Coburn, Jonathan Winters, Anjanette Comer, Milton Berle

 

 

Fr 21.10. 05, 22:30 Uhr
Sa 22.10. 05,
20:00 Uhr
So 23.10. 05,
22:30 Uhr
Mo 24.10. 05, 20:00 Uhr

 


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Der junge Engländer Dennis Barlow besucht zum ersten Mal L. A:, wo sein Onkel als Filmausstatter arbeitet und recht luxuriös wohnt. Doch als der nach 31 Jahren von seinem Studio entlassen wird, nimmt er sich das Leben. Dennis muss seine Bestattung arrangieren und stellt dabei fest, dass nicht nur das Leben, sondern auch das Sterben in Hollywood mindestes zwei Nummern grösser ist als im Rest der Welt. Tony Richardson hatte 1963 einen weltweiten Erfolg mit dem Film "Tom Jones", und bekam deshalb für "Tod in Hollywood" freie Hand. Diese Freiheit nutzte er, um eine beissende Satire auf Hollywood und seine merkwürdigen Bestattungsriten abzuliefern .Nichts war den Filmemachern heilig, kein Gag ihnen zu schwarz. Die "Variety" gab zu bedenken, dass das Thema "so nahegehend ist für Menschen in ihrer schwersten Stunde". Produzent/Verleiher MGM bekam daraufhin kalte Füsse und brachte den Film, der vorher angekündigt wurde als "der Film, der jeden brüskiert" nur spärlich auf den Markt. Demzufolge spielte der Film keinen Profit ein. Mittlerweile hat ihm seine optische und darstellerische Brillianz eine grosse Anhängerschaft eingebracht und zum Kultstatus verholfen.