JUNTA (OmU)
-Garage Olimpio

Argentinien/Italien 1999, 98 min R: Marco Bechis

D: Antoenella Costa, Carlos Echeverrìa, Dominique Sanda, Enrique Pineyro

 

Fr 16.1. 04, 22:30 Uhr
Sa 17.1. 04, 20:00 Uhr
So 18.1. 04,
22:00 Uhr
Mo 19.1. 04,
20:00 Uhr


 

 

 


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Junta ist ein Film über Entführung, Folterung und Ermordung missliebiger Personen während der argentinischen Militärdiktatur. Eine junge Frau wird über mehrere Wochen in einem unterirdischen Gefängnis von der Militärpolizei gefangengehalten und gefoltert. Die Täter sind junge Männer, die sich in den Folterpausen über Fußball unterhalten, Tischtennis spielen und ihre Arbeitszeit mit Hilfe einer Stempeluhr einhalten. Foltern als bürokratischer Akt. Zwischen der jungen Frau und einem der Täter entwickelt sich eine hilflos bizarre Beziehung, die exemplarisch die Funktionsweise von Unterdrückung und bedingungsloser Abhängigkeit in einem Zustand jenseits von moralischen Kategorien wie gut oder böse abbildet. Marco Bechis, der Regisseur des Films war selbst Gefangener während der Militärdiktatur. Er kann also der Maschinerie der Vernichtung eine Glaubwürdigkeit verleihen, die auf eigenen Erfahrungen beruht und das merkt man dem Film an.