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Jakob, der Lügner
DDR 1974, 100 min, R: Frank Beyer B: Jurek Becker

D:Vlastimil Brodsky, Erwin Geschonneck, Henry Hübchen

1944 in einem polnischen Ghetto wird Jakob zum Lügner. Er hat zufällig etwas vom Vormarsch der sowjetischen Truppen gehört, worauf sich das Gerücht verbreitet, er besäße ein Radio. Gutmütig wie er ist, mag er seinen Leidensgenossen die letzte Hoffnung nicht nehmen und strickt weiter an der Mär von der sich nähernden Befreiung. So können die Ghettobewohner ihrem Schicksal zwar nicht entgehen, aber sie haben in ihren letzten Wochen und Monate wenigstens eine Hoffnung, an der sie Halt und Trost finden. Eine kongeniale Verfilmung des Romans von Jurek Becker, zu der der Autor selber das Drehbuch schrieb.