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EINS, ZWEI, DREI
USA 1961, 108 min,
R: Billy Wilder

D: James Cagney, Horst Buchholz, Liselotte Pulver

Damals, als die Grenze durch Berlin - gerade noch - durchlässig war: Der Chef von Coca-Cola Germany (von seiner Frau angemessen als "mein kleiner Führer" tituliert) läßt seine Tochter nach Berlin kommen, die dann nichts besseres zu tun hat, als sich in einen aufstrebenden Jungkommunisten aus dem Ostteil der Stadt zu verlieben. Um den auf den 'richtigen' Weg zu bringen, bedarf es der Mithilfe der deutschen Angestellten - hackenknallend, "from si Andergraund" oder dummblond - und ausgeklügelter KGB-Foltermethoden ("Itzibitzi-Teenieweenie Honolulu-Strandbikini"). Übrig bleibt am Ende nur die einzig wahre Bedrohung im Kapitalismus, die Konkurrenz, deren Namen wir hier diskret verschweigen (wir selber verkaufen ohnehin nur "the real stuff").